20 Januar 2014 - 20:30
Deutsche Reaktion auf die Ausladung Irans von Genf-2-Konferenz

Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier hat einen Ausweg aus der Syrien-Krise ohne Teilnahme aller Parteien an der Genf-2-Konferenz als unmöglich bezeichnet.

DW schrieb auf ihrer Webseite unter Berufung auf Steinmeier, dass die Zukunft der Genf-2-Konferenz mit der Ausladung Irans durch die UNO kompliziert geworden ist. Die syrische Opposition kämpfe an zwei Fronten: gegen die Regierung von Assad und gegen extremistische Terrorgruppen. Die Bundesregierung setze alles für eine Lösung in Syrien ein, so Steinmeier. Jan van Akin von der deutschen Linken sagte: "Es sind nicht nur die Oppositionellen, deren Beteiligung an der Konferenz wichtig ist, denn Syrien ist die Front, an der sich zwei religiöse Richtungen treffen." Daher unterstütze Deutschland die Teilnahme Irans und Syriens an der Konferenz.

Die Genfer Konferenz für Syrien wird morgen, Mittwoch, in der Schweiz tagen.